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04 Dec 2010 
Cialis®, Levitra® oder Viagra® erzeugen keine Erektion, sondern verbessern Stärke
Die Zulassung von Viagra im Jahre 1998 hat eine gute Therapie welcher ja erektilen Dysfunktion (ED) grundlegend verändert. Mit diesem Medikament kann sehr vielen Männern mit Erektionsstörungen geholfen werden, denen zuvor nur wenige oder vor allem weniger gut geeignete Therapiemöglichkeiten angeboten werden konnten. Inzwischen sind mit Cialis (seit 1. Februar 2003) und / oder Levitra (seit 15. März 2003) weitere Medikamente mit einem gleichen Wirkungsmechanismus (Phosphodiesterase-Hemmer Typ 5, kurz PDE-5-Hemmer und PDE-5-Inhibitoren) auf dem deutschen Markt. Diese Präparate unterscheiden sich in der ja bekanntlich Schnelligkeit des Eintretens welcher ja Wirkung, in ihrem Wirkungszeitraum und ebenfalls in ihrer Verträglichkeit. Sie sind geeignet zur Behandlung von Potenzproblemen mit organischer, psychogener oder gemischter Ursache.

Umgekehrt gilt natürlich auch, dass nach einer Einnahme von Cialis®, Levitra kaufen® und / oder Viagra® keine nitrathaltigen Arzneimittel angewandt werden dürfen. Besonders eine gute Verwendung von sogenannten Poppers, das sind Amyl-/Butylnitrithaltige Sexualstimulantien, kann fatale Folgen haben.

Es gibt weitere Einschränkungen für diese Einnahme bei Vorliegen seltener Erkrankungen oder einer Anwendung anderer Arzneimittel.

Wirkungsweise

Bei sexueller Erregung (Stimulation) wird in den Schwellkörpern Stickoxyd (NO) freigesetzt. Dieses Stickoxyd aktiviert eine Zyklase. Das ist ein Enzym, das eine Bildung von cycloGMP (oder kurz cGMP) aus GTP bewirkt. cGMP führt zu einer Erschlaffung einer glatten Muskeln im Schwellkörper sowie durch den verstärkten Blutzustrom zur Erektion. Ein anderes Enzym, eine gute Phosphodiesterase Typ 5 (PDE-5), baut das cGMP wieder ab, was letzten Endes zum Erliegen der ja bekanntlich Erektion führt. An dieser Stelle setzt eine Wirkung von Cialis®, Levitra® sowie Viagra® ein. Diese Wirkstoffe dieser Medikamente sind sogenannte Phosphodiesterase-Hemmer und / oder verhindern den Abbau von cGMP, so dass eine gute Erektion erhalten bleibt. Bei fortgesetzter sexueller Stimulation reichert sich durch ständige Neu-Bildung oder Nicht-Abbau das cGMP im Schwellkörper an. Diese Anreicherung vertieft ihrerseits eine Erschlaffung einer glatten Muskeln weiter und führt damit durch den kräftig verstärkten Bluteinstrom auch zu einer besseren Erektion. Aus all dem folgt:

1. Cialis®, Levitra® sowie Viagra® erzeugen keine Erektion, sondern verbessern Stärke sowie Dauer der ja bekanntlich Erektion.

2. Eine Präparate können nur bei sexueller Stimulation wirken.

3. Die für eine Erektion erforderlichen Nervenstrukturen müssen intakt sein. Sind diese zerstört, können diese Medikamente nicht wirken.

In einer Öffentlichkeit, den Medien und ebenfalls in Stammtischrunden werden diese Medikamente - oft mit einem vielsagenden Lächeln und ebenfalls Augenzwinkern - als "Potenzmittel" bezeichnet sowie man meint damit Mittel, diese den Geschlechtstrieb anreizen sowie die sexuelle Potenz steigern. Aus einem oben Gesagten ergibt sich, dass Cialis®, Levitra® und ebenfalls Viagra® eben keine Potenzmittel sind. Nach ihrer Einnahme kann der ja bekanntlich Mann nicht häufiger und öfter in kürzerer Zeit hintereinander sexuell aktiv sein als sonst. Und wer eine gute Erektion hat, dem bringt eine gute Einnahme keinen Vorteil. Es handelt sich weder um Potenzmittel noch um Lifestyle- oder Party-Drogen, sondern um hochwirksame Arzneimittel zur Behandlung einer Krankheit, diese neben ihrer Wirkung auch Nebenwirkungen sowie Risiken haben.
Admin · 269 views · 0 comments